Mit der Aufstellungsarbeit können auch Traumafolgen erfolgreich behandelt werden.

Ein Trauma ist ein lebensbedrohliches oder existenzbedrohendes Ereignis. z. B. eine Gefährdungssituation im Mutterleib oder bei der Geburt, ein Trennungserlebnis im Kleinkindesalter (Klinik- oder Heimaufenthalt), ein schwerer Unfall, ein bedrohliches Kriegsereignis, eine Entführung mit Lebensgefährdung, eine Vergewaltigung, sexueller Mißbrauch oder das Miterleben eines tödlichen Unfalls nahestehender Menschen.


Wenn das Trauma nicht ausreichend verarbeitet wird, können sich noch nach Jahren oder Jahrzehnten folgende Symptome zeigen:

Angst- und Panikzustände, Depression, körperliche Schmerzen und Beziehungsstörungen. Auch das Zurückschrecken vor Glück, Erfüllung und Erfolg kann Traumafolge sein.


Prinzipiell unterscheidet man 3 Arten von Trauma:


  1. Trauma in der eigenen Biographie, z. B. im Mutterleib, in der Kindheit oder Jugend

  2. Trauma im Familiensystem, z. B. Kriegsereignisse der Eltern oder Großeltern

  3. Trauma in einer früheren Inkarnation


Die Methode der Trauma-Aufstellung hat sich aus der Systemaufstellung entwickelt. Sie zeigt, ob das aktuelle Symptom ursächlich auf ein Trauma zurückzuführen ist und in welcher Ebene (Biographie, Familiensystem, frühere Inkarnation) das Trauma aufzufinden ist. Daran schließt sich eine Traumatherapie in der Aufstellung und ergänzenden Therapiemethoden an, um den im Schock der Traumasituation „eingefrorenen“ Seelenanteil zu integrieren. Dieser kraftvolle Impuls führt zu mehr Vollständigkeit und größerer Bewegungsfreiheit in der aktuellen Lebenssituation.


Im Oktober 2017 findet das erste Weiterbildungsseminar „Trauma-Aufstellung“ statt.


Lesen Sie den Vortrag „Krankheit als Chance“ in voller Länge.


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DR. MED. KARL-HEINZ RAUSCHER

Wir gehören alle zusammen

      TRAUMA